Termin:Kursstart am 1. September 2010 (Präsenzphase: 4. und 5. Dezember 2010 in Nürnberg)
Harninkontinenz ist ein weltweit verbreitetes und in jeder Altersklasse auftretendes Problem. Aufgrund der gesellschaftlichen Tabuisierung und der daraus folgenden Geheimhaltung durch die Betroffenen sind genaue Zahlen nicht festzustellen. Nach den Verkaufszahlen der Hersteller von Inkontinenzeinlagen dürfte es alleine in Deutschland über 10 Millionen Betroffene geben.
Neben den medizinischen und pflegerischen Problemen stellt die Urininkontinenz auch ein psychosoziales und finanzielles Problem dar. Neben dieser individuellen Ebene greift das Problem Inkontinenz auch auf das Gesundheitskosten als System über und verursacht messbare Folgen. Erhebliche Kosten in Form von erhöhtem Pflegeaufwand, Hilfsmitteln und medizinischer Behandlung, die durch evtl. Folgeerkrankungen entstehen, müssen vom System geleistet werden.
Durch eine angemesse Kontinenzförderung kann somit auch ein Einsparpotential geschaffen werden. Die Entstehungsrate kann gesenkt, bestehende Urinkontinenz kann durch adäquate Kontinenzförderung verbessert werden. Professionell Pflegenden im ambulanten, wie auch im stationären Bereich fällt dabei eine ganz entscheidende Rolle zu.
Denn mit einer gezielten Kontinenzförderung lassen sich die genannten Probleme deutlich reduzieren. Der cekib-Fernlehrgang »Kontinenzförderung in der Pflege« wendet sich an profesionell Pflegende, die mit inkontinenten Patienten konfrontiert werden und die eine gezielte Kontinenzförderung und Prävention von Inkontinenz betreiben wollen.
Absolventen des Kurses können Betroffene beraten, geeignete Maßnahmen zur Kontinenzförderung und Vermeidung
von Inkontinenz aufzeigen und durchführen. Der Fernlehrgang orientiert sich am Expertenstandard »Förderung
der Harnkontinenz in der Pflege« des Deutschen Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP).
Weitere Informationen finden Sie unter
www.cekib.de .